Erfolgreiches Social Media Marketing: So geht’s!

Erfolgreiches Social Media Marketing
Social Media

Der Instagram-Kanal liefert keine Interaktion? Die Facebook-Posts verschwinden im Feed-Nirvana? Wir verraten euch, wie man erfolgreichen Content plant, produziert und seinen Kanal aufbaut!

Persona entwickeln

Die Persona ist ein durchschnittlicher Vertreter der gewünschten Zielgruppe. Bevor ihr also Content produziert, stellt euch selbst die Frage: Für wen eigentlich?

Üblicherweise hilft einem folgende Liste ein gutes Stück weiter:

  1. Beruf / Branche
  2. Geschlecht
  3. Alter
  4. Herkunft
  5. Familienstand
  6. Bevorzugte Kanäle
  7. Welche Probleme können wir für die Person lösen (bezogen auf die eigenen Themen)?

Achtung: Unbedingt die unterschiedlichen Nutzergruppen der Plattformen berücksichtigen. Der Facebook-Nutzer ist in vielerlei Hinsicht ein anderer als der Instagram-Nutzer. Ist es die selbe Person, erwartet sie allerdings andere Inhalte.

Anhand dieser Kriterien bekommt ihr eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wer eure Inhalte nutzen wird und wer nicht.

Sprache entwickeln

Der Ton macht die Musik – eine „Weisheit“, die nirgendwo besser passt. Manager oder Berufsjugendlicher? Bitte nicht in eine Rolle schlüpfen, die man nicht lebt! Als Manager ist mein Job vielleicht pannend, meine Zielgruppe würde ihn aber eher selten als „lit“ bezeichnen. Ich in der Regel auch nicht…

Kanäle planen

Auf welcher Plattform möchtet ihr vertreten sein? Welche macht Sinn? Brauche ich wirklich TikTok? In aller Regel werden es die üblichen Verdächtigen sein: Facebook, Instagram, Snapchat.

Berücksichtigt unbedingt die Eigenschaften der jeweiligen Plattform. Während Facebook gut und gerne kritische Inhalte und Produktwerbung verträgt, möchten Instagram-User positiven und ästethischen Content! Eine schöne heile Welt – hier ist (leider) selten Platz für Politik oder Gesellschaftskritik. Zwar gibt es durchaus Influencer, die diese Themen reichweitenstark bespielen, die breite Masse konsumiert aber oberflächlich schöne Dinge. Das muss man nicht mögen, sollte es aber auf dem Schirm haben.

Kompatible Inhalte

Euer Content soll in alle Kanäle? Dann achtet darauf, dass Bilder und Videos für die jeweilige Plattform optimiert sind und dort funktionieren. Alle wichtigen Abmessungen hat makeawebsitehub.com in einem PDF zusammengefasst:

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Interaktion, Interaktion, Interaktion!

Engagement. Interaktion. Nennt es wie ihr wollt. Wichtig ist nur, dass eure Follower auch auf den mühevoll produzierten Content reagieren. Am besten gelingt das, wenn er thematisch interessant, einzigartig und klar kommuniziert ist. Ihr wollt Feedback auf ein Bild oder ein Thema. Bittet darum! Wer seine Community einbezieht, darf auf Likes, Kommentare und geteilte Posts hoffen. Gut geeignet sind konkrete Fragen und kleine Wettbewerbe. Nicht vergessen: Kommentare beantworten! Schließlich lebt das Social Web von Dialogen.

Wichtig: Die Anzahl der Interaktionen innerhalb der ersten Minuten nach dem Veröffentlichen entscheiden darüber, wieviel Reichweite der Algorithmus freigibt! Spannt also eure Kollegen und Freunde ein, das sorgt für einen Boost. Keinesfalls solltet ihr Interaktionen kaufen. Das erkennt der Algorithmus und euer Kanal verschwindet endgültig im Nichts.

Post-Intervalle – der heilige Gral

Kontinuität ist das Zauberwort. Faustregeln gibt es da draußen eine Menge. Für gut befunden haben wir: 1-3 Feed-Posts (davon 1 Video) und 4-10 Stories. Jeden Tag versteht sich! Abhängig von der Anzahl der Follower können diese Werte variieren.

Diese Menge an Feed-Content sollte unbedingt geplant und bestenfalls für eine Woche vorproduziert sein. So vermeidet man unnötigen Druck, schnell etwas herbeizaubern zu müssen. Stories dagegen dürfen auch täglich spontan sein.

Hashtags

Hier gilt: Ausprobieren! Nicht weniger als 3, nicht mehr als 20. Dazu eine Mischung aus wenigen großen, reichweitenstarken Hashtags und überwiegend mittelgroßen (200-400k) Hashtags. Vermeidet die Verwendung der immer gleichen Hashtags. Themenrelevante Abwechslung im Bezug zum Post ist das Ziel. Wenn möglich (relevante) Verlinkungen.

Timing

Ein Post zur falschen Uhrzeit kann alle sonstigen Anforderungen erfüllen – er wird dennoch keine Interaktion erzeugen. Ein Post Nachts um 3:00 Uhr? Schlechte Idee. Außer ihr zielt auf eine andere Zeitzone…

Findet raus, wann eure Zielgruppe (Persona siehe oben) am aktivsten ist. Learning by doing! Wichtig: Analysiert über die Insights (Business-Profil erforderlich) das Verhalten der User und passt euer Channel-Management daran an.

Aktivität

Das „Social Web“ lebt von der Interaktion seiner User. Werdet ein aktiver Teil dieser Welt. Liken, kommentieren, abstimmen – das verschafft Aufmerksamkeit und Trust. Denn schlussendlich kommunizieren hier Menschen. Das gilt auch für Marken. Seid menschlich, erlebbar und authentisch. Niemand spricht gerne mit einem Logo!

Relevanz

Über all diesen Tipps steht ein Merkmal, das grundsätzlich über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: Relevanz! Eure Produkte wie auch eure Inhalte befriedigen Bedürfnisse der Menschen. Tun sie das nicht, hilft kein Fleiß und auch kein Budget, um die Inhalte zu bewerben.

Denn: Interaktion sticht Reichweite.

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